Jahreshauptversammlung 2008

Mitglieder zu werben in Zukunft wichtig

Neunstetten. Die Jahreshauptversammlung des TSV Neunstetten fand im Gasthaus "Zum Rad" statt. Leider war das Interesse der jüngeren Generation an dieser Veranstaltung in diesem Jahr sehr gering.

Vorstandssprecher Gerd Fluhrer gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr, wobei er vor allem auf das Schlossfest im Juli, anlässlich der 30-jährigen Bestehens einging. Hier hatte sich die erstmals durchgeführte neue Arbeitseinteilung überraschend gut bewährt. Dies war auch der Anlass, den Beschluss des Vorjahres auf alle Veranstaltungen auszuweiten.

Die immer weiter voranschreitende Überalterung der aktiven Mitglieder zwingt die Verantwortlichen, bei den Arbeitseinsätzen immer öfter auch auf die passiven Mitglieder zurückzugreifen. Der Bericht des Kassenwartes Rainer Münch zeigte, dass der TSV trotz zahlreicher Investitionen das Jahr mit einem kleinen Plus abschließen konnte und weiterhin finanziell solide dasteht. Deshalb stand der Entlastung des Vorstandes, die Kassenprüfer Horst Vollweiler beantragte, auch nichts im Weg.

Bei den Berichten der einzelnen Abteilungen war viel Interessantes zu hören. So berichteten Erwin Fischer von der Freizeitsportgruppe und Marianne Fluhrer von der Damengymnastikgruppe über zahlreiche Unternehmungen, die den Zusammenhalt der Abteilungen stärkte. Für die Abteilung Tischtennis konnte Herbert Fluhrer von einer positiven Entwicklung vor allem im Jugend- und Schülerbereich berichten. So sind mittlerweile durchschnittlich 20 Jungen und Mädchen im Training.

Die rege Trainingsbeteiligung zieht auch sportlichen Erfolg nach sich. Der Pokalgewinn der ersten Mannschaft in der Kreisklasse A und die Tabellenführung der Schülermannschaft in der Kreisliga Buchen einen Spieltag vor Saisonende sind ein deutliches Zeichen für den Aufwind. Zu ehren waren im vergangenen Vereinsjahr Sandra Preiszig, Sabine Jäger und Asik Ömer für 15-jährige Mitgliedschaft. Nachdem Ortsvorsteher Werner Müller die Grußworte der Stadt für den verhinderten Bürgermeister überbracht hatte, wurde unter dem Punkt Verschiedenes noch angeregt, eventuell eine Freizeitfußballmannschaft zu gründen. Für einen geregelten Spielbetrieb gibt es leider nicht genügend Aktive, aber ein Paar Freundschaftsspiele oder Hallenturniere könnten trotzdem gespielt werden. In seinem Schlusswort rief Gerd Fluhrer noch einmal dazu auf, offensiv an alle Einwohner heranzutreten, um wieder mehr Aktive und Mitglieder zu werben.

Quelle:
Fränkische Nachrichten
11. März 2008
www.fnweb.de

 

   
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